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Gedenkfeier vereint Nachkommen der KZ Überlebenden
Initiative Gedenkstätte Eckerwald zieht Bilanz des vergangenen Jahres.
ROTTWEIL. In der Mitgliederversammlung der Initiative Gedenkstätte Eckerwald gab die Vorstandssprecherin Brigitte Marquart-Schad einen Rückblick über die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres.
Sie berichtete über viele Arbeitseinsätze, Begegnungen und zahlreiche Führungen durch die Initiative im Eckerwaldgelände von „Wüste 10“, dem KZ Friedhof Schörzingen und dem KZ-Friedhof Schömberg, ebenso der Teilnahme an Veranstaltungen anderer Gedenkstätten wie die Gedenkfeier in Spaichingen bei der Initiative KZ Gedenken Spaichingen, und Teilnahme am deutsch-französischen Kolloquium in Straßburg und Natzweiler zum Thema Kunst im KZ, unter anderem der Geh(n)denkwanderung anlässlich 80 Jahre Evakuierung der KZ’s, der sogenannten Todesmärsche, worüber der SWR berichtete, und der großen Tagung des Gedenkstättenverbunds Neckar-Alb zum Thema „Demokratie“ in Horb/Rexingen.
Luise Danner wurde als Kassiererin verabschiedet, sodass mit der Neuwahl dieses Amtes Markus Birkenmaier gewählt wurde. Wir dankten ihr für ihre achteinhalb jährige Arbeit als Kassiererin, aber darüber hinaus auch für die Betreuung der Homepage, für die Führung der Listen der Mitglieder und der Freunde und Spender und Weiteres.
Wie im vergangenen so findet auch in diesem Jahr die alljährliche Begegnungswoche mit der Gedenkfeier am Sonntag, 10. Mai am Mahnmal im Eckerwald statt, zu der die Initiative wieder Gäste aus Polen, Frankreich, Ungarn und der Schweiz eingeladen hat.
Es sind Nachkommen der KZ-Überlebenden Zeitzeugen, die alle zwischenzeitlich verstorben sind. Doch die Erinnerung an die Zeitzeugen sind noch gegenwärtig und werden durch ihre Nachkommen wach gehalten: „Was vor über 80 Jahren geschah, prägt Deutschland und Europa bis heute!“
Text leicht abgewandelt aus Zeitungsbericht Schwarzwälder Bote, 27.03.2026.