Initiative Gedenkstätte Eckerwald e.V.

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Aktivitäten, Veranstaltungen und Aktuelles der Initiative KZ-Gedenkstätten
Eckerwald / Schörzingen und Dautmergen - Schömberg

Termin für die nächste Mitgliederversammlung:
Montag 11. März 2019 um 19.00 Uhr
im Bürgerhaus in Schörzingen.

   Gedenken an Verstorbene

Die Initiative Gedenkstätte Eckerwald e.V. im November lädt zu  Veranstaltungen im November ein:


VERANSTALTUNGSHINWEIS


Initiative Gedenkstätte Eckerwald gemeinsam mit dem Verein Ehemalige Synagoge Rottweil e.V. und den Bildungsplattformen der evang. und katholischen Kirchengemeinden Rottweil 

Das denkenden Herz

Lesung aus den Tagebüchern der Etty Hillesum , musikalisch mitgestaltet durch ein Cello 

Referentin: Ingeborg Waldherr, Diplom-Theaterpädagogin, Freiburg 

Termin: 27. Januar 2019 (Holocaustgedenktag) Uhrzeit: 19.30 Uhr 

Ort : Evangelisches Gemeindehaus, Johanniterstraße, 78628 Rottweil 

Eintritt frei, Spende erbeten 

Etty Hillesum (1914 - 1943) war eine niederländisch jüdische Lehrerin. Ihre postum unter dem Titel "Das denkende Herz" veröffentlichten Tagebücher aus den Jahren 1941-1943 machten sie international bekannt.

Im August 1942 kam ihr Aufruf zur Deportation ins Durchgangslager Wetserbork. Ihr Tagebuch konnte sie bei einer befreundeten Familie in Sicherheit bringen. Am 7. September 1943 musste sie von Westerbork auf einen Transport ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, wo sie am 30. November 1943 ermordet wurde.


13. November 2018 um 18.00 Uhr

Eröffnungsveranstaltung der Fotoausstellung über das KZ Natzweiler und seiner Außenlager im Gymnasium Gosheim-Wehingen

>> Download Flyer           >> Pressebericht / Schwäbische / 15-11-2018

Hinweis: Wir bilden für diese Fotoausstellung extra Schülerlotsen aus ( Schüler vom Gymnasium Gosheim-Wehingen). Natürlich kann die Ausstellung auch ohne Schülerlotsen besucht werden.


Rückblicke


Teilnahme der Vorstandsmitglieder der Initiative Eckerwald  an dem Eröffnungswochenende des "Hotel Silber" , ehemalige Gestapo-Zentrale in Stuttgart,

"(Rottweil/Stuttgart hf)

Zum Eröffnungswochende des "Hotel Silber" , der ehemaligen Gestapo-Zentrale in Stuttgart waren Mitglieder des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb eingeladen , um mit ihren Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten aufmerksam zu machen. Die Initiative Gedenkstätte Eckerwald präsentierte ihre Neuauflage "Wüste" 10 über den Gedenkpfad Eckerwald und tauschte sich mit anderen Vertretern vom Gedenkstättenverbund aus. 


 

An der eindrücklichen szenischen Lesung über das von der Betroffenen selbst aufgeschriebene Schicksal während der NS-Herrschaft an diesem historischen Ort ihres Leidens nahm die Initiative ebenso teil wie an den angebotenen Überblicksführungen im sanierten Gebäude, dessen Abriß durch eine bürgerschaftliche Initiative aus Stuttgart nach jahrelangem Kampf verhindert werden konnte. 
Die mit dem Haus der Geschichte konzipierte Dauerausstellung zeigt die Geschichte des Hauses nach Schließung des Hotel Silber (1919) als Polizeipräsidium (samt politischer Abteilung) in der Weimarer Republik über die Gestapo-Zentrale ab 1937 während der NS-Herrschaft bis 1945 mit Gefängnis und auf Anordnung der alliierten Siegermächte erneut genutzt als Polizeizentrale.

Heute präsentiert sich das Hotel Silber als ein Lern-und Gedenkort mit der auf dem Abschlußpodium festgehaltenen Zukunftsperspektive als ein Forum für gesellschaftliche Debatten zu dienen. MenschenWürde, Überwachung,Widerstand und Ausgrenzung waren zur Nutzungszeit als Gestapo-Zentrale damals wie heute aktuell und die Menschenwürde sei auch nach der Erklärung der Menschenrechte durch die UNO am 10. Dezember 1948 wichtigstes weltweit zu verteidigendes Gut."

 

 

  Foto vlnr:  
   Gerhard Lempp,  Marquart-Schad
, 1. Sprecherin, Luise Danner ,  Kassiererin, Willi Koch, 2. Sprecher, Heide    Friederichs, Pressearbeit
 

Öffnungszeiten der Ausstellung: Dienstag bis Sonntag ,sowie an Feiertagen 10 bis 18 Uhr ,

Eintritt frei, Information und Führungsanfragen     

 www.hdgbw.de        mail :    hotel-silber@hdgbw.de


Joe Gallardo meets Hechingen

Konzert in der Reihe „Hechinger Musiker zu Gast in der Synagoge“

Mittwoch, 28. November 2018, 19:00 Uhr 

Alte Synagoge, Goldschmiedstraße 20, 72379 Hechingen 

Jazz-Posaunist Joe Gallardo, geboren 1939 in Texas und bekannt durch seine Arbeit mit der NDR Big Band und der Erwin Lehn Big Band, besucht die Hechingen Synagoge. Der in den 1970ern zunächst als Latin Jazz-Pianist bekannt gewordene Musiker spielt seit 2014 zusammen mit Micheal Kersting und hat mit ihm in kleiner Besetzung das Album „so long ago“ in Berlin aufgenommen, auf dem musikalische Leidenschaft mit dem arrivierten Posaunisten zusammen trifft. Kersting, aus Rottenburg stammend, ist in Hechingen seit dem Konzert vor der Fasned mit seinem „Brasil Projekt“ kein Unbekannter.
Zum 100. Geburtstag von Thelonius Monk ist ein Teil des Konzerts mit dem Hechinger Urologen und Pianisten Dr. Jürgen Lehmann geplant. Mit von der Partie ist außerdem Pianist Martin Schrack. Der Nürnberger Jazzprofessor hat schon mit Größen der Jazzgeschichte gespielt und ist anerkannter Arrangeur. Am Bass steht Thomas Stabenow, Dozent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und Wegbegleiter von Joe Gallardo bei Erwin Lehn
und der NDR Big Band.

Joe Gallardo – Posaune
Michael Kersting – Drums
Dr. Jürgen Lehmann – Piano 
Martin Schrack – Piano 
Thomas Stabenow – Bass 

Eintritt: €15 und im Vorverkauf €12 Buchhandlung „Das Buch“ 07471/621880 

Eine Veranstaltung in der Reihe „Hechinger Musiker zu Gast in der Synagoge“ in Kooperation mit dem Sachgebiet Tourismus, Kultur, Hohenzollerisches Landesmuseum der Stadt Hechingen.


Freitag, 23. November 2018 im Gasthaus "Hasen" , Interkultureller Treffpunkt in Rottweil um 20 Uhr

"Krieg in Syrien- und bald auch gegen Iran?

Konsequenzen für den Nahen Osten - Rolle der UNO und Interessen der USA, Russlands,Saudiarabiens, des Irans, Israels, der Türkei und Europas."  Vortrag mit Andreas Zumach.

Veranstalter sind: Initiative Gedenkstätte Eckerwald e.V. , Amnesty, Freundeskreis Asyl und der Verein ehemalige Synagoge Rottweil e.V. sowie die Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung.


9. November 2018 um 18.30 Uhr

Zur Erinnerung und Mahnung

Glockenläuten und Andacht der Seelsorgeeinheit Lemberg und der evangelischen Kirchengemeinde in der Pfarrkirche Christi Himmelfahrt in Deilingen

>> Presseberichte  Schwäbische Zeitung Deilingen und Spaichingen vom 9.11.2018        1  /  2


Besuch am 12.10.2018 von einer 30-köpfigen Gruppe aus dem Elsass


Jean-Marie Muller, Sohn eines französichen Deportierten und Präsident der UNADIF organisierte diese Gedenkstättenfahrt. Brigitta Marquart-Schad führte die Gruppe durch unsere Gedenkorte. Eine eindrucksvolle Gedenkfeier auf dem KZ-Friedhof Schömberg/Dautmergen rundete den Besuch ab.

>> Fotogalerie


 

 

>> Fotogalerie

>> Laudatio    
   
 
 >> Presse SBo 4-10.2018  

                                            >> Presse Schwäbische  Heuberger Bote 4.10.2018

 

Besuch bei unseren polnischen Freunden im August 2018
 
Brigitta und Hubert Marquart begegneten in Lodz und Bydgoszcz mit unseren polnischen Freunden und besuchten auf dem Friedhof die Gräber von Stanislaw Majchrzak in Lodz sowie das Grab von Jacek Zieliniewicz in Bydgoszcz und deren Ehefrauen.

In Warschau trafen sie dann Barbara Pfanner, die beim gemeinsamen Essen übersetzte. Edward Lecki, Jerzy Sztanka und Richard Sztanka sowie Jadwiga Matysiak, Ursula Koperska und Eugeniusz mit ihren Angehörigen sowie die Familie Domanski

freuten sich sehr über dieses Treffen am 28. August 2018 in Warschau.
 

>> Fotogalerie


Einladung zur jährlichen Mitgliederversammlung
der Initiative Gedenkstätte Eckerwald e.V.

am Donnerstag, den 20. September 2018 um 19.00 Uhr
im  Sitzungszimmer des Bürgerhaus/Ortschaftsverwaltung in Schörzingen, Tannenweg 2
möchte ich sie/dich ganz herzlich einladen.

Da es immer schwieriger wurde, einen geeigneten Raum für die MV zu finden und Frau Kienzler aus Schörzingen uns schon öfters ihren Sitzungssaal angeboten hatte, nehmen wir dieses Angebot gerne an.
Das Bürgerhaus liegt nur wenige Meter vom Gasthaus Löwenstuben entfernt, sodass nach der MV die Möglichkeit zur Einkehr besteht.
Außerdem können wir ungestört im Sitzungzimmer den neugedrehten Film der Studenten aus Tübingen "Das KZ von nebenan" nach der Sitzung zusammen anzuschauen.

Über eine rege Teilnahme freue ich mich und grüße im Namen des gesamten Vorstandteams ganz herzlich

        Tagesordnung 

        1.  Begrüßung, Besinnung (Gedenken an die Verstorbenen)

        2.  Vorstandsberichte

            - Vorstandssprecher

            - Kassierer, Schriftführerin

        3.  Bericht der beiden Kassenprüfer

        4.  Entlastung des Vorstands

        5.  Termine / Verschiedenes

Brigitta Marquart-Schad
1. Vorstandssprecherin

>> Protokoll der Mitgliederversammlung (pdf)

Festakt zur Verleihung  des Europäischen Kulturerbe-Siegels durch das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg 
im Haus der Wirtschaft / Stuttgart

>>Bericht und Fotos


Rückblick Begegnungswoche 2018


 

>> Informations-Faltblatt zur Gedenkfeier 2018

   

Download INFO pdf


 

>> Fotogalerie der Gedenkfeier und Einladung

der Stadt Rottweil in der Gaststätte ZUM PFLUG   (23.4.2018)

und Zeitzeugenberichte an der Schule


      DOKUMENTATION DER ANSPRACHEN
     


     Das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler und seine Außenlager
     erhalten das Europäische Kulturerbe-Siegel.
      

    Im März 2018 wird das Europäische Kulturerbe-Siegel in Plovdiv/Bulgarien
    durch die Europäische Kommission offiziell verliehen.

     Die Initiative Gedenkstätte Eckerwald erhält das Europäische Kulturerbe-Siegel
         
     (Pressebericht ZAK 23.2.2018)

    Fotogalerie : Eindrücke aus Plovdiv/Bulgarien anlässlich
    der Verleihung des Europäischen Kulturerbesiegels

                     für die Gedenkstätte Natzweiler mit seinen Außenlagern am 26.3.2018.

 


Die Eckerwaldbroschüre

         „WÜSTE 10 – Gedenkpfad Eckerwald“,

die 1991 zum ersten Mal erschien, wurde in den vergangenen Jahren gründlich überarbeitet.
Aus der ursprünglichen Broschüre mit ihren 64 Seiten ist jetzt eine umfangreiche Arbeit mit über 200 Seiten geworden.

Auf der Basis vieler inzwischen dazugewonnener Erkenntnisse wurde unter Federführung von Gerhard Lempp gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe, der Alfons Bulach, Heide Friederichs, Renate Greve, Helga Hanisch und Brigitta Marquart-Schad angehörten, das Werk neu konzipiert.

>> Weitere Informationen (pdf)
 


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