Initiative Gedenkstätte Eckerwald e.V.

 

Aktivitäten, Veranstaltungen und Aktuelles der Initiative KZ-Gedenkstätten
Eckerwald / Schörzingen und Dautmergen - Schömberg

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Gedenken an Verstorbene

 

Liebe Freunde und Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herrn,

da das Stationentheater, das für den 3. Oktober 2020 entworfen war, coronabedingt durch eine andere Veranstaltung ersetzt werden musste, holen wir es in diesem Jahr nach.

Es trägt den Titel „War Opa Nazi Fragezeichen – Aus Gestern für Heute lernen!“.

Fünf Fridays-For-Future-AktivistInnen fragen nach ihren familiären Wurzeln. In der Generation der Urgroßeltern, jener Vorfahren also, die das „Dritte Reich“ aktiv erlebt hatten, werden ganz unterschiedliche Portraits ausgegraben: Neben dem KZ-Häftling ein SS-Mann, zufälligerweise beide in einem ehemaligen Wüste-Konzentrationslager tätig. Außerdem ein Wehrmachtsoffizier, ein Heimatvertriebenen-Schicksal, sowie eine „einfache“ Hausfrau und Mutter.

Bringt es überhaupt etwas, sich mit diesen alten Geschichten zu beschäftigen? Haben diese Wurzeln etwas zu tun mit dem Engagement heutiger Jugendlicher, die sich für „Fridays for Future“ engagieren?

Wie ist es zu verstehen, wenn die Bibel davon spricht, dass sich die Missetat der Väter bis in die dritte und vierte Generation auswirkt (2. Mose 20, 5)?

Die fünf Jugendlichen setzen sich in ihren Gesprächen sehr ernsthaft und kritisch mit diesen Fragen auseinander – auf dem Hintergrund dessen, was sie über ihre Urgroßeltern in Erfahrung bringen.

Es sind fiktive Geschichten, die jedoch auf Recherchen basieren, auf Schicksalen wirklicher Täter- bzw. Opferbiographien.

Fünf jugendliche Darsteller aus Rottweil und Königsfeld präsentieren das diesjährige Stationentheater als Beitrag zum „Tag der deutschen Einheit“. Diesmal nachmittags um 16 Uhr im Eckerwald. Dazu laden wir herzlich ein.


Vorschau / Termine

Die Mitgliederversammlung für 2021 ist nun für

Mittwoch, den 10. November  2021 um 19 Uhr
im Bürgerhaus in Schörzingen terminiert.
 
Die Gedenkfeier für 2022 ist für

Sonntag, den 8. Mai 2022 um 10 Uhr
im Gedenkpfad Eckerwald festgelegt.


Suche nach dem Großvater
Georg Scherer wurde 1944 im KZ Schörzingen ermordet
Fünf Geschwister besuchten die Gedenkstätte Eckerwald auf der Suche nach ihren Wurzeln.
Vom Schicksal ihres Vorfahren erfuhren sie erst im vergangenen Jahr.

 >> Pressebericht


Rückblick

Gedenken am 9. Mai 2021  um   10.00 Uhr auf dem KZ-Friedhof in Schömberg

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte der Initiative Gedenkstätte Eckerwald e.V.

Coronabedingt können wir heute nur mit zwei Menschen  dieses Gedenken begehen. Selbst die im kleinen Kreis geplante Gedenkfeier mit Herrn Oberbürgermeister Ralf Broß  aus Rottweil und Herrn Bürgermeister Karl-Josef Sprenger aus Schömberg sowie einer Cellistin  mussten wir absagen.

Auch die vorgesehene Videoaufnahme, für alle europäischen Freunde, Mitglieder und Interessierten kann  nicht realisiert werden. 

 Nur die Übermittlung dieser Worte samt einem Foto  der Kranzniederlegung am Namenskubus können wir weiterleiten.

Grußworte


Hinweis / TV-Tipp

Die Rastatter Prozesse - Kriegsverbrecher vor Gericht

Die Rastatter Prozesse gehören zu den größten alliierten Kriegsverbrecherprozessen nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor dem Tribunal Général im Rastatter Schloss finden Prozesse gegen das Personal der NS-Lager auf dem Gebiet der französischen Besatzungszone statt. Der Dokumentarfilm widmet sich diesem Kapitel der frühen Nachkriegszeit anhand historischer Figuren und Schicksale.

>> In der ARTE MEDIATHEK               >> In der ARD MEDIATHEK                 >> In der SWR MEDIATHEK


 Die Eckerwaldbroschüre

         „WÜSTE 10 – Gedenkpfad Eckerwald“,

1991 zum ersten Mal erschienen, wurde in den vergangenen Jahren gründlich überarbeitet.
Aus der ursprünglichen Broschüre mit ihren 64 Seiten ist jetzt eine umfangreiche Arbeit mit über 200 Seiten geworden.

Auf der Basis vieler inzwischen dazugewonnener Erkenntnisse wurde unter Federführung von Gerhard Lempp gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe, der Alfons Bulach, Heide Friederichs, Renate Greve, Helga Hanisch und Brigitta Marquart-Schad angehörten, das Werk neu konzipiert.

>> Weitere Informationen (pdf)
 

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